Meine Blutwerte sind da und Mutti hat nochmal beim Kinderarzt angerufen und sie sich erklären lassen.

Gamma GT ist diskret erhöht, was aufgrund der Epilepsiemedikamente, die ich bekomme, "normal" ist. Verändert hat sich der Wert nicht. Insofern ist das unproblematisch.

Mein Schilddrüsenwert ist i.O.

Der Spiegel vom Topiramat ist gut. Das Inovelon könnte man sogar noch steigern. (Normalerweise bestimmen wir den Spiegel dieser beiden Epilepsiemedikamente nicht. Ausnahmsweise möchte die Neuropädiaterin aber zum nächsten EEG mal einen Spiegel haben.)

Der Vitamin D-Wert ist leicht auffällig.Wäre mein AP-Wert (was das auch immer ist => Apothekenumschau erklärt die alkalische Phosphatase) sehr hoch, müßte man Vitamin D geben. In der Gesamtbetrachtung ist das aber nicht erforderlich. Sonne schadet uns Norddeutschen generell nicht (wobei zu viel Sonne das Hautkrebs-Risiko steigert) und ich darf gerne Fisch essen, insbesondere Räucherfisch, zum Beispiel geräucherte Makrele. Und Mango und Avocado.


Sonne haben wir bei unserem Ausflug gleich erledigt. Wir waren erst in Niendorf, sind dann aber nach Timmendorf weitergefahren, so daß wir durch die längere Fahrzeit auch erst um drei zurück in der Schule waren.

Und prompt hab ich mir den ersten Sonnenbrand meines Lebens eingefangen.

Der Sonnenbrand hat mich aber nicht weiter gestört... * / **

So ein Strohhut wäre aber was für mich. Der ist ja sehr dekorativ.


 * So ein Sonnenbrand ist natürlich nicht erstrebenswert, am nächsten Tag war jedoch nichts mehr zu sehen.

** Ich hatte 50er-Sonnencreme dabei, Sonne und Wind wurden wohl leicht unterschätzt.

Ich wurde um halb drei aus der Ferienbetreuung abgeholt und wir sind nach Hamburg gefahren. Erstaunlicherweise kamen wir gut durch und haben sogar einen Parkplatz direkt vor der Tür gefunden. Papa fragte Mutti nämlich kurz vor der Ankunft, ob sie sich denn schon einen Parkplatz gewünscht hat und zack - Wunsch erfüllt. Und sogar neben einem tollen Nachbarn! (Den hat Mutti gestern auf der A20 bewundert - und heute parken wir neben ihm. ♥)

Den Organisatoren der Beachvolleyball-Weltmeisterschaft in Hamburg am Rothenbaum kann man nur ein großes Kompliment machen. Der Umgang mit Rolli-Fahrern ist beeindruckend!

Wir wurden sofort durchgewunken, doch bitte den direkten geraden Weg zu nehmen und nicht den kurvenreichen Weg durch die Absperrgitter. Die Taschenkontrolle war sehr freundlich und auf dem Veranstaltungsgelände wurden wir am Platz 2 sehr zuvorkommend behandelt. Wir wurden direkt ans Spielfeld gesetzt und uns wurden noch zwei extra Stühle gebracht. 1a. Und alle (ausnahmslose alle!) waren freundlich. hilfsbereit und haben mich angelacht und mit mir rumgeschäckert.

In solchen Momenten fragt Mutti sich immer, warum so viele auf Facebook berichten, sie würden angestarrt werden, blöde Sprüche kassieren oder keine Hilfe bekommen.

Oma Garten, Tante Dinkelstange und Luigi saßen uns gegenüber.

Falsche Blickrichtung! ;-)

Die Glücksschweine waren auch dabei.

Leider sind Leonie und ihre Partnerin gegen die Schweizerinnen ausgeschieden. :-(

Wir wollten uns dann noch ein Spiel auf dem Centercourt ansehen. Und auch da gab es wieder eine große Hilfbereitschaft, bei der Frage nach dem Zugang.

Mutti und ich wurden auch reingelassen. Die anderen mußten sich anstellen und es war rappelvoll.

Die Lautstärke war unerträglich. Fand Mutti und ich auch. Ich hab mir von der ersten Sekunde an die Ohren zugehalten. Wir sind daher nach 10 Minuten wieder gegangen.

Leonie gab noch Autogramme und wir haben uns auf den Weg nach Hause gemacht.

Und Mutti wüßte gerne, wo es diese coole Tasche gibt!?

Das war ein schöner kurzer Ausflug!

Spiegel

Sport1

Als meine Friseurin ihren Salon noch in der Rothenbaumchaussee hatte und ich regelmäßig auf dem Weg zu Besprechungen in Würzburg einen Abstecher dorthin gemacht habe, bin ich immer vom Hauptbahnhof mit der U1 zur Hallerstraße gefahren. Dort fiel mir schon damals am südlichen Ausgang des U-Bahnhofes der kleine Buchladen auf. Heute bin ich endlich mal drin gewesen.

Der kleine Pavillion wurde 1948 als Freundschaftsdienst an der damaligen Inhaberin vom Architekten Werner Kallmorgen entworfen, bevor er den Kaispeicher A, das Spiegelhochhaus und das Thaliatheater (neu) entwarf. Kaispeicher A kennt man ja, nee? Der Unterbau der Elphi... ♥

Zurück zur Bücherstube:

Ein kleines helles, rechteckiges Gebäude aus Holz und Glas; die Fassade zur Straße ist ein von kräftigen Sprossen geteilter Glaskörper, der den Inhalt des Ladens zeigt. Das Dach kragt leicht vor. Ein Gebrauchsgegenstand von vollendeten Proportionen, funktionstüchtig bis heute. Es befand sich rechts und links vom Gebüde ein extra entworfener weißer Zaun, der verrottet war und entfernt werden mußte.

(Quelle: Manfred Sack "Die feinen Fünfziger - vergessene Häuser", 1990; Postkarte der Bücherstube von 2009)

Die Bücherstube Stolterfoht in der Rothenbaumchaussee 100 ist ein Kleinod und die Beratung excellent. Ein Traum für jeden Bücherliebhaber!

Artikel im Abendblatt "Hamburgs kleinster Buchladen in Not"

Artikel im Abendblatt "Eine Arche für gute Bücher"

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Vor zwei Jahren erzählte mir ein befreundeter Kollege, daß er mit seinem schönen Ford in Glücksburg war und dort in einer sehr schönen Pension namens "Schmucke Steed" untergekommen ist. Er war dort gelandet, weil eine Lehrgangskollegin von uns die Unterkunft empfohlen hatte. Ihr Mann ist mit dem Betreiber befreundet. Da mir der Internetauftritt zusagte, verschenkten wir einen Übernachtungsgutschein an die Dinkelstangen, die dort auch sehr zufrieden waren.

Und nun war ich auch endlich dort und bin begeistert!

Aufgrund meines Klumpfußes hatte ich um ein Zimmer ohne viel Treppensteigen gebeten, woraufhin ich von einem deutlich teureren Zimmer sogar in ein günstigeres im Erdgeschoß umgebucht wurde. Das hatte zwar kein Doppelbett, dafür jedoch zwei sehr gute Einzelbetten!

Einziges Manko: Der Blick fehlt - aber ich wurde ja vorgewarnt.

Der Frühstücksraum sieht toll aus und das Langschläfer-Frühstück am nächsten Tag war wunderbar. Selbstgemachte Marmeladen, selbstgemachtes Müsli, leckeres Brot, keine abgepackte Plastikwurst, auf Wunsch ein Rühr-, Spiegel oder gekochtes Ei.

Und an den Bodenfliesen kann man sich nicht satt sehen!

Die Terrasse mit Blick auf die Förde. Gegenüber ist Dänemark.

Die drei kleinen Mosaikfenster gehörten zu meinem Zimmer.

Mosaik von innen.

So hält man es morgens aus, mit einem Kaffee oder Tee in der Hand. ♥

Internetseite "Schmucke Steed"

Schmucke Steed
Die kleine feine Pension
Paulinenallee 5
24960 Glücksburg
Tel. 04631/4445161


 Das ist keine Werbung! Jedenfalls keine Bezahlte. Das ist eine Empfehlung aus vollem Herzen.

Auf www.europa.eu findet man eine gute Zusammenstellung.

=> PARKKARTE

=> ITALIEN

 

Die Bodys von Jako-O sind qualitativ gut und vor allem gibt es sie in "großen Größen". Bei diesem ist jetzt ein Druckknopf abgefallen.

Und in der nächsten Druckknopfleiste schließt der Knopf nicht.

Jako-O hat aufgrund der Bilder problemlos das Geld erstattet, weil es die Farbkombi leider nicht mehr gibt.

Das „Ferientagebuch” wurde von Annette Kitzinger überarbeitet und kann zur privaten Nutzung runtergeladen werden.  Es ermöglicht, nach den Ferien von den Erlebnissen zu erzählen.

HIER

 

Und dann war da diese Fehlzündung bei einem alten Auto... Kreissägenähnlich...

Danke, Beate, für dieses Fundstück. Endlich ist das geklärt...

Auf nach Brescia - der Mille Miglia-Stadt.

Und los gehts!

Zu neu!

Los gehts...

Alter Bekannter.

Prima, im Café sind noch Plätze frei. Wir müssen erstmal frühstücken.

Ein Stand der italienischen Post?

Mit Mille-Miglia-Briefmarken und einem Sonderstempel! ♥

Papa fragte, ob Mutti sich auch eine Karte gekauft hätte? Wieso gekauft. Sie schreibt sich eine! :-)

Wenn man die Karten in den Briefkasten am Stand einwirft, dann laufen sie nicht durch die normale Post und der Stempel wird nicht übergestempelt.

Guter Platz.

Ich fordere ein zweites Frühstück ein und bekomme Tiramisu. Das ist ja super.

Wieder eine Bildungslücke. Den bärtigen Mann kennen wir nicht. Es ist MAGNUS WALKER.

Die kennen wir auch nicht.

Aber die Namen klingen großartig und sie hat die Haare wirklich schön!

Eigentlich zu neu...

...aber irgendwie schon ganz geil.

Mutti wird ganz verrückt.

Die Frecce Tricolori sind auch wieder am Start und fliegen schon mal über die Stadt.

Ein ohrenbetäubender Krach.

Einsprühen zum Üben?

Wir haben dann noch kurz bei Alfa Romeo vorbeigeschaut. Ein Freund von Mutti fährt nämlich die Mille mit und da haben wir mal Hallo gesagt, bevor es zurück zum Auto ging.

Wir schauen dieses Jahr nicht den Start in Brescia an, sondern treffen uns mit den Dinkelstangen am Gardasee und bewundern die Autos auf der Durchfahrt durch Colombare di Sirmione.

Da sind sie schon! Erstmal gibts einen Aperol und Nudeln für mich.

Mutti freut sich.... wrooom!

Nach einem Mittagsimbiß ging es in das Café nebenan.

Die haben leckere Schweinereien! ♥

Perfekter Platz!

v

Irgendwann reichte es dann auch und wir sind alle wieder nach Hause gefahren.

Langsam wird das Wetter besser - und wir reisen morgen ab.

Muttertag!

Frühes Aufstehen war angesagt: Duschen, Haare waschen, restliche Sachen in den Rucksack werfen und mit dem ersten Bus um 5.40 Uhr ging es zum Bahnhof.

Beim Einstieg in die Regionalbahn nach Hamburg wurden wir freudig begrüßt! Die Mutter vom großen Ole aus dem Kindergarten hatte Dienst und ich habe erstmal eine Kinderfahrkarte bekommen!

Die Verbindung Lübeck - Flughafen Hamburg ist eigentlich perfekt. Nervig ist das Kofferschleppen und das Umsteigen mit dem Rolli. Das kostet insbesondere auf dem Hauptbahnhof in Hamburg viel Zeit.

Mit der S1 ging es problemlos weiter zum Hauptbahnhof. Die Bahn fährt gerade mal 25 Minuten. Man muß nur aufpassen, daß man im richtigen Zugteil sitzt, da der Zug in Ohlsdorf geteilt wird. Wir waren sehr früh da, aber sicher ist sicher. Papa holte unsere Reisetaschen ab. Am Ryanairschalter war es total voll, die Leute standen voll teilweise locker eine Stunde an. Am Prority-Plus-Dingsbums-Schalter hingegen war gähnende Leere und aufgrund meines Rollis wurden wir rangewunken und durften dort unsere Gepäck aufgeben und den Rollstuhl labeln. Außerdem sagte die freundliche Dame Bescheid, daß wir keine Hilfe beim Boarding benötigen, sofern wir am Gate als Erste ins Treppenhaus dürfen, damit die Masse uns nicht von hinten überrollt.

Papa ging nochmal raus zum Rauchen und Mutti und ich bewunderten das Reisegepäck vor uns. Da war MEIN Hase noch da. 20 Meter weiter war er weg. Mutti bekam einen Herzinfarkt. Wir sind die Strecke nochmal zurückgegangen, aber nirgends war ein Hase. Papa ist auch nochmal los gegangen und wurde fündig. Ein freundlicher Mensch hatte den Hasen auf eine Absperrung gelegt. Uff.

Die Personenkontrolle klappte gut. Ich durfte sogar meinen Biosprengstoff (meine Joghurts) mitnehmen und meine Trinkflasche.

Auch die Treppenhausgeschichte klappte wieder gut. Papa hat mich runtergetragen und dann den Rolli nachgeholt. Und als wir alle im Erdgeschoß waren, durften die anderen Passagiere ins Treppenhaus.

Wir sitzen! Plätze 19A-C.

Urlaub! ♥

Vor uns saß ein kleiner Junge der fragte: "Papa, fliegen die alle mit nach Italien?"

In Bergamo war alles perfekt organisiert. Mutti war schon ausgestiegen, während Papa und ich abgefangen wurden und gleich auf der anderen Seite in den Mobilitätswagen verfrachtet wurden. Als Mutti uns vermisste, mußte sie wieder ins Flugzeug einsteigen und auf der anderen Seite wieder raus...

Der Mobilitätsservice hat uns direkt am Baggage-Claim abgeliefert, wo unsere Taschen gleich ankamen.

Bei Europcar wurde uns ganz stolz mitgeteilt: Ich gebe Ihnen einen Audi Q2 mit 9136 km. Papa war ganz begeistert, Mutti hatte Bedenken. Und richtig! Schickes Auto - aber der Rolli paßt nicht rein.

Mutti hatte extra einen Citroen C4 Picasso gebucht, weil sie sicher war, der Wagen paßt. Nun ist es schon klar, daß man meistens "was Vergleichbares" bekommt.  Die blöden neuen Autos, die sich nach oben so verjüngen und schräg sind, taugen einfach nichts. Ätzend.

Gott sei Dank war die Autovermietung so kulant und hat den Wagen getauscht. Mit Händen und Füßen machte Mutti klar, es wäre toll, wenn sie einen Fiat Tipo bekommen könnte und der war Gott sei Dank auch noch verfügbar!

Ein Fiat Tipo mit 6484 km, auch Automatik und Diesel. ♥

Rauf auf die Autobahn und ab Richtung Gardasee. Da isser!

Unsere Ferienwohnung haben wir problemlos gefunden und wurden von einer sehr netten jungen Frau, die perfekt Deutsch sprach, empfangen:

Agriturismo La Filanda

Via del Melograno 35, 25080 Manerba del Garda

https://www.agriturismolafilanda.com/gardasee/agriturismo-la-filanda.html

Unsere Wohnung im Erdgeschoß!

Mit Sitzecke vor der Tür und Rasenfläche davor.

Ein großer Raum!

Und das Badezimmer natürlich seperat.

 

Es war einmal.... der Herzog Gaetano de Ferrari, der Ende des 19. Jahrhunderts die Isola del Garda (von der Familie des Barons Lecci, einem General Napoleons) sowie Ländereien in Portese, Manerba, Moniga und San Felice verwarb. Es entstand ein landwirtschaftlicher Betrieb mit Weinbergen, Olivenhainen, Wäldern und Wiesen mit einer Fläche von über 300 Hektar. Innerhalb des ursprünglichen Agrarbetriebes gab es eine Spinnerei (= La Filanda). Der Gebäudekomplex mit zahlreichen Wohnungen, dem Innenhof und dem Hauptgebäude mit dem Säulengang stellt den heutigen Agriturismo La Filanda dar.

Im Jahr 1924 ging der Besitz an die Tochter Livia Borghese über. Livia, die Ehefrau des Grafen Alessandro Cavazza und Mutter dreier Kinder vererbte die Filanda und Teile des Naturparks Rocca an ihren Sohn, den Ingenieuer Novello Cavazza. Dessen Tochter, die Kinderärztin Dr. Alessandra Cavazza führt heute die Filanda.

Gegenüber der Gebäude befindet sich ein Sportbereich mit einem Freibad, Tennisplätzen, einem Fuballplatz und einem Basketball- und Beachvolleyballfeld.

Wir haben ausgepackt und dann kamen sie auch schon. Durch diese hohle Gasse...

Die Dinkelstangen!

Tante Annette und Onkel Micha sind seit gestern auf der anderen Seite des Gardasees in Lazise.

Und wir sind zusammen essen gegangen im "La Quite".

Mutti und Tante Dinkelstange haben sich Basilikum-Risotto geteilt (das gab es nur für zwei Personen).

Papa und Onkel Micha haben sich diese Fleischplatte geteilt.

Die Zwei sind hochzufrieden!

Die geteilte Pizza von den Mädels war auch lecker.

Papa hat mir zum Nachtisch Tiramisu bestellt.

Wer ahnt schon, daß es das im Bausatz gibt?

Papa, nun mach hinne.

Lecker!

Wieder zuhause.

Buona notte!

Ab sofort findet ihr den Blog nur noch hier.

Es wird Beiträge geben, die ohne Registrierung der Öffentlichkeit zugänglich sind, wenn es z.B. um Therapien, (meine) Behinderung, Hinweise auf andere Webseiten usw. geht. Und es wird Beiträge geben, die nur registrierten Nutzern zur Verfüng stehen. Die Registrierung muß von mir bzw. Mutti freigegeben werden. Wer nicht persönlich bekannt ist oder schon lange in virtuellem Kontakt mit mir/uns steht, möge sich bitte per E-Mail kurz outen, wer er/sie ist und warum ein Interesse besteht.

Vielen Dank dafür!