Freiburg im Breisgau ist eine sehr schöne und sehenswerte Stadt und das nicht nur wegen des Münsters.

Ein besonderer Hingucker sind die Pflastermosaike aus Flußkiesel!
Hier im Stadtgarten:

Und in der Innenstadt:

Außerdem haben sie kleine Bächle (mit der alemannischen Diminutiv-Endung -le) die in den meisten Straßen der Altstadt laufen und ein Wahrzeichen der Stadt sind. Sie werden mit dem Wasser der Dreisam gespeist und haben eine Gesamtlänge von 15,9 Kilometer. Ca. 6,4 Kilometer verlaufen unterirdisch. Früher befanden sich die Bächle in der Straßenmitte. Heute sind sie an die Seite verlegt und teilweise hübsch dekoriert.

Und in der Gerberau findet man sogar ein Krokodil! (aus Granit vom Steinbildhauer Ole Meinecke aus Berlin).

Eigentlich hätte ich nach der Schule einen Termin bei der Hörgeräteakkustikerin gehabt. Den hat Mutti Montag verschämt abgesagt. Ich akzeptiere die Hörgeräte einfach nicht. Insbesondere links fummel ich SOFORT raus. Und rechts nach kurzer Zeit. So ist es niemandem zuzumuten, mit alle zwei Minuten wieder die Hörgeräte wieder ranzufummeln. Das Einsetzen der Ohrpaßstücke mag ich nämlich auch gar nicht. Es bleibt schwierig.

Um 17.30 Uhr war ich zum Reiten. Da war ich anfangs etwas komisch drauf und hab mich wild hin und her geworfen. Zum Ende hin wurde es besser. Da bin ich toll geritten.

Pontus mußte arbeiten, während Luna und Chica sich die Bäuche vollschlugen.

Dafür hat Pontus aber auch zwei Wurzeln als Dankeschön bekommen.

Ich bin nun in der fünften Klasse! Fürs Gymnasium hat es nicht ganz gereicht. Egal.:-)

Der erste Tag war komisch. Neue Gesichter, neue Klasse. Susanne war bei mir, weil meine Schulbegleiterin diese Woche noch planmäßig krank ist. Susanne mag ich sehr gerne. Wir haben den Tag gut rumgekriegt.

Nachmittags war Logopädie.

Ich stell mich schlafend.

Um 19 Uhr bin ich total kaputt im Wohnzimmer eingeschlafen, statt später bei Mutti im Bett.

Ich hab ganz prima in meinem Fußbodenbett geschlafen. Aber um 3 Uhr wollte ich doch nach oben ins Bett. ;-)

Weil es quasi auf dem Rückweg lag, haben wir einen Abstecher zum Kloster Børglum gemacht.

Die Holländerwindmühle steht auf einem Hügel gegenüber des Klosters. Dort wurde früher das Korn gemahlen.

Die Flügel stehen seit dem Tod des Freiheitskämpfers Michael Rottbøll im September 1942 in Kreuzstellung.

Die Klostermühle und ein Wahnsinnsblick über die Felder.

Blick auf die Mühle vom Parkplatz aus.

Tolle Treppenstufen!

Das Gebäude scheint zuletzt einen Gastronomiebetrieb beherbergt zu haben. Schade, daß dort nichts mehr ist.

Blick vom Kloster aus.

Das Kloster Børglum bei Wikipedia. Und die Webseite des Klosters.

Man betritt die Anlage durch den Klostershop, die Boutique. Es wurde ungefragt daraufhingewiesen, daß ich den Kinderpreis bezahle und die Begleitperson frei ist, sofern wir einen Ausweis haben. Außerdem wurde uns erlaubt, mit dem Rolli bei Bedarf über den Rasen zu schieben, wenn das einfacher ist, als übers Kopfsteinpflaster und der Weg zur Behindertentoilette wurde beschrieben. Ein ganz aufmerksamer Service.

Da sind die Waschräume drin!

Die Kirche, genannt "Dom".

Während meine Eltern sich die Kirche und die Gebäude angeschaut haben, wurde ich abgestellt, wie ein alter Koffer. ;-)

Die sind übrigens käuflich zu erwerben.

Der eine kostet 5.500 Kronen, der andere 6.500 Kronen.

Blick vom Innenhof auf die Ländereien.

Die Küche.

Der Vorratsraum.

Wäschemangel.

Im langen Nebengebäude befindet sich eine Ausstellung mit Kleidern und Kinderspielzeug.

An der Stirnseite der Kirche befindet sich das Grab von Michael Rottbøll und der Kräutergarten des Klosters.

Elefanteling oder Mammutling?

Vor der Rückfahrt gab es noch einen Besuch im Café Vognporten, das vor sechs Jahren im August 2013 eingeweiht wurde.

Drinnen und draußen ist man dort gut aufgehoben.

Und so stilvoll wie hier kann man nirgendwo ein Danske Pisseling machen. ♥

Louis Vuitton-Tasche statt Koffer. :-) 9.500 Kronen

Bei Mutti hat es nur für ein Tuch gereicht für 149 Kronen:

Um kurz vor zwölf brachen wir auf und waren mit einigen kleinen Staus um kurz vor sieben zuhause.

Das war ein ganz schöner Ritt für vier Tage, es hat sich trotzdem gelohnt!

Wir haben ausgeschlafen und sind um 10 Uhr zum Leuchtturmparkplatz gefahren. Da stand der Bulle vom Rubjerg Knude Fyr, ein entfernter Verwandter des Bullen von Oksbol.

Auf dem Parkstreifen gegenüber sollten heute die Hubschrauberrundflüge über den Leuchtturm bzw. Lonstrup stattfinden. Mutti hat das mit dem Anmelden oder nicht Anmelden müssen auf der Webseite aber wohl falsch verstanden. Kein Helikopter zu sehen. Nicht angemeldet... Also klassischer Fall von "selber schuld" und außerdem regnete es sowieso.

Für heute stand sowieso Skagen auf dem Programm. Wir haben den ersten Stop an der versandeten Kirche (Wikipedia) gemacht.

Es war ordentlich Betrieb dort.

So hat sie mal von innen ausgesehen.

Man kann auf den Kirchturm steigen und von dort über die Dühnen bis zum Meer blicken. Die Treppe sei allerdings recht eng, berichtete ein Mann mit ordentlicher Wanne Mutti, die daraufhin keine Lust hatte, festzuklemmen.

Ursprünglich war die Kirche nicht weiß.

Selfies.

Programmpunkt abgearbeitet. Die Kirche bzw. der Turm ist beeindruckend, aber nicht so faszinierend oder berührend wie der Leuchtturm. Wenn man auf der Ecke ist, sollte man aber in jedem Fall hin!

Von der Kirche ging es zum 46m hohen Leuchtturm „Det Grå Fyr“ (Wikipedia), dem immerhin zweithöchsten Leuchtturm des Landes.

Seit 2017 beherbergen die Gebäude das Zugvogelcentrum. Auf dem Besucherparkplatz wird übrigens streng kontrolliert, ob man einen Parkschein gezogen hat und ob man behindert parken darf. Der Kontrolleur ist im Gegenzug sehr auskunftsfreudig und hilfsbereit als Reiseführer und das in perfektem Deutsch.

In der Ostsee vor Skagen liegen viele Schiffe auf Reede.

Kaffeepause mit (leider nur einem) super leckeren selbstgebackenen Keks.♥

Deko

Das Geburtstagskind.

Fährt man zurück in den Ort, liegt auf der linken Seite ein kleiner Weißer Leuchtturm, der nicht mehr in Betrieb ist und für Veranstaltungen und Ausstellungen gebucht werden kann.

Auf der Hinfahrt zum Grauen Leuchtturm haben wir die beiden (!) Sehenswürdigkeiten glatt übersehen, denn hinter dem Leuchtturm steht der Nachbau einer Feuerblüse. Das Original wurde 1560 errichtet. Über eine Wippkonstruktion beförderte man einen Eisenkorb in die Höhe, in dem Holzscheite brannten, so daß Vippefyret von Weitem zu sehen war.

Wenn Mutti im Lotto gewinnen sollte, dann will sie dieses Haus gegenüber der Leuchtfeuer haben, aber mit barrierefreiem Eingang (an der Seite) und mit ohne Steinmauer.

Nochmal vorbei am Großen Leuchtturm überlegten wir, ob wir ein Bein in die Ostsee und eins in die Nordsee stellen sollen. Statt zu Laufen hätten wir ja den Sandwurm nehmen können, der die Touris dort hin fährt. Aber die vollen Parkplätze und Menschenmassen waren irgendwie abschreckend. Müssen wir eben nochmal hier her, wenn Nebensaison ist.

Stattdessen haben wir schmalen Betonleuchtturm Nr. 4 in Højen (Gamle Skagen) gesucht, der die Schiffe in der Nordsee warnen sollte bzw. als Alternative das pyramidenförmige Holzgestell.
Irgendwie führte das zu schlechter Stimmung und wir sind zurück nach Skagen gefahren.

So sieht ein klassisches Haus in Skagen aus:

Die Kirche ist sehenswert.

Danach war die Stimmung dann ganz schlecht und statt Geburtstagskuchen und Shoppen gab es eine Taubstummen-Rückfahrt.

Auf der Rückfahrt von Köln entstand spontan die Idee, statt nach Friedrichstadt oder Kappeln zu fahren (mit einer Übernachtung), doch einfach kurz ca. 520 km einfache fahrt zu Muttis Leuchtturm zu fahren, der ja ab dem 14.8. gesperrt und im Oktober ins Landesinnere "verschoben" wird. Gesagt getan, Ferienhäuser bekommt man in der Hochsaison natürlich nicht für drei Übernachtungen, aber ein Hotel- bzw. Motelzimmer, das auch bezahlbar ist. Auf nach Lønstrup!

Visitnordjylland.de

Kurz vor 9 Uhr starteten wir gen Norden. Auf dem Autohof in Flensburg wurde ein letztes Mal LPG getankt, das man in Dänemark nicht bekommt. Zumindestens sind wir an keiner einzigen Tankstelle mit LPG vorbeigekommen. Und dann ging es auch schon über die Graense.

MIttagspause für mich. Das Wetter ist erstaunlich gut.

Der Danebrog.

Nach knapp 500km geradeaus fahren haben wir die Autobahn verlassen und sind an diesem entzückenden Hof vorbeigekommen.

Ein Stück weiter auf der Landstraße taucht die Wanderdüne Rubjerg Knude, die sich zwischen Lønstrup und Løkken erstreckt, auf der linken Seite auf! Diese Landschaft hinter dem Kornfeld ist irgendwie unwirklich.

Kurz vor 15 Uhr erreichten wir unsere Unterkunft. Ein Motel, angeschlossen an "Egelunds Camping". Bettwäsche und Handtücher haben wir mitgebracht.

Die Etagenbetten konnte man ausklappen. Sehr praktisch, da das untere Bett quasi auf dem Boden war und ich da nicht rausfallen kann. Das obere Klappbett haben wir an der Wand gelassen.

Nach dem Auspacken ging es in den Ort, vorbei an diesem kleinen freundlichen Zeitgenossen.

Hoffentlich hat der Zaun kein Loch! :-p

Überall Kunsthandwerk (Töpfereien, Glasbläser, Galerien, Schmuckdesigner).

Papa hat schnell Kronen am Geldautomaten geholt und Mutti und ich haben uns bei Kera-Moda einen Platz gesichert, bevor dort ab 18 Uhr Livemusik gespielt wurde.

Dort gibt es wunderschöne Töpferware.

Sonne.

Papas Torte mit Schoko und Nougat.

Mutti hatte Himbeercreme.

Leider war das tolle Geschirr mit der Düne ausverkauft.

Ab zum Meer bzw. auf die Steilküste. Blick zurück auf die Kirche von Lønstrup und das Kunstcafé.

Vorbei an einem wunderschönen Streifen mit Wildblumen.

Blick von der Steilküste Richtung Leuchtturm.

Blick aufs Meer.

Mißglückter Versuch eines Selfies.

Das gibt nachher bestimmt einen schönen Sonnenuntergang.

Falls übrigens mal jemand ein tolles Ferienhaus mit Meerblick sucht - dieses hier haben Freunde im Frühling 2019 bewohnt und waren sehr zufrieden! Es liegt ein Stück nördlicher.

Rückweg.

Obwohl man als Ostholsteiner/Lübecker das Brodtner Steilufer kennt, ist es doch faszinierend, wie sich das Meer mit den Herbststürmen vorarbeitet.

 

Mit dem Auto haben wir die Gegend weiter erkundet und sind zur Mårup Kirke gefahren bzw. zum Parkplatz, an dem noch der Friedhof liegt, nach dem die Kirche abgebaut wurde.

Mårup Kirke bei Wikipedia

Mårup Kirke bei Meermond.de

Der Friedhof.

Zum Abendessen sind wir ins Mama Rosa gegangen, damit ich meinen Teller Nudeln bekomme. Sicherlich kein kullinarischer Hochgenuß, mir hat es aber geschmeckt und die Pizzen meiner Eltern waren auch okay.

Mutti hat uns anschließend zuhause abgeliefert und ist nochmal rumgefahren. Sonnenuntergang um 21.15 Uhr.

 

Tell me why I don`t like mondays...

8.50 Uhr Zahnarzt.

Ist das eigentlich ein T-Shirt oder ein Schlafanzugoberteil? Und woran erkennt man den Unterschied?

Meine Zahnärztin ist sehr zufrieden mit mir. Ich habe gut gepflegte Zähne. Alles schick.

Auf dem Weg nach Köln hab ich den 7 4 er verloren.

Zahnarzt - einkaufen - 12 Uhr Krankengymnastik - 16.15 Uhr Logopädie. Tell me why I don`t like mondays...